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CVP sagt dreimal Ja

Die Mitglieder der CVP Kanton St.Gallen haben sich am gestrigen Parteitag in Schänis mit überwältigender Mehrheit für die Reform der Altersvorsorge 2020 ausgesprochen. Ebenso eindeutig stimmten sie dem Bundesbeschluss über Ernährungssicherheit zu.

In einer Festrede legte CVP-Präsident und Nationalrat Gerhard Pfister dar, weshalb die Schweiz mehr CVP braucht. Keine Partei, so eine Kernaussage seines Referats, bilde die Vielfältigkeit der Schweiz so gut ab wie die CVP. Die Delegierten stellten sich mit grossem Applaus hinter die Ausführungen des Präsidenten der CVP Schweiz.

Die kantonale CVP war an ihrem Parteitag zu Gast bei der STS Systemtechnik Schänis GmbH. Das in den Bereichen Schliesstechnik, Befestigungstechnik und Stanztechnik tätige KMU bot den idealen Rahmen für eine aussergewöhnliche Versammlung. Auf den Rundgängen in kleinen Gruppen konnten die CVP-Mitglieder und Gäste einen interessanten Einblick ins erfolgreiche Unternehmen gewinnen.

Klare JA-Parolen zu den AHV-Vorlagen
Der Diskussion und der Abstimmung über die beiden AHV-Vorlagen ging eine von Kantonsrat Boris Tschirky moderierte Podiumsdiskussion voraus. PK-Experte Christoph Ryter, Vizepräsident des Pensionskassenverbandes ASIP, wies gleich zu Beginn darauf hin, dass eine grosse Reformbedürftigkeit bestehe. Für die vorliegende Reform der AHV votierte Gerhard Pfister, dagegen die Thurgauer SVP-Nationalrätin Verena Herzog. Während Herzog die Lösung als zu teuer bezeichnete, betonte Pfister, dass keine Reform die teuerste Lösung sei. Ohne die Reform könnte die AHV nicht entlastet und die ungerechte Umverteilung in der Pensionskasse nicht beendet werden. Von der Reform würden vor allem junge Menschen, Menschen mit tiefen Löhnen und die Frauen profitieren. Pfisters Argumente überzeugten die Delegierten. Sie stimmten der Reform der Altersvorsorge 2020 und dem Bundesbeschluss über die Zusatzfinanzierung der AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer mit 74 Ja gegen 5 bzw. 6 Nein deutlich zu.

Unbestrittene Ernährungssicherheit
Weitgehend unbestritten war der Bundesbeschluss über die Ernährungssicherheit, der von Markus Ritter, CVP-Nationalrat und Präsident des schweizerischen Bauernverbands, vorgestellt wurde. Mit der Verankerung der Ernährungssicherheit in der Verfassung werde ein Gesamtkonzept verfolgt, das vom Feld bis in den Teller reiche. Die Versorgung der Bevölkerung mit einheimischen Lebensmitteln sei damit gesichert und das Kulturland besser geschützt. Zudem werde ein fairer Handel statt ein eigentlicher Freihandel gefördert. Ritter überzeugte 76 Delegierte bei lediglich 2 Nein-Stimmen.

Die Schweiz braucht mehr CVP
In seiner Festrede erläuterte Gerhard Pfister dem Parteitag unter der Leitung des kantonalen CVP-Parteipräsidenten Patrick Dürr seine Forderung «Die Schweiz braucht mehr CVP». Für Pfister bildet keine andere Partei die schweizerische Vielfältigkeit so gut ab wie die CVP. Die CVP mache Politik der dargebotenen Hand, andere Parteien dagegen eine Politik der hohlen Hand oder des kalten Herzens. Die CVP habe ihre Position in der schweizerischen Parteilandschaft gefunden. Die Politik der CVP baue auf Werten auf, die im Wertekompass der CVP Kanton St. Gallen vorbildlich aufgezeigt seien: Eigenverantwortung, Solidarität, Leistung und Anstand.