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Ja zur Altersvorsorge 2020

Am 24. September stimmt die Bevölkerung über die Reform der Altersvorsorge 2020 sowie über die Zusatzfinanzierung der AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer ab. Die bürgerlichen Parteien BDP, CVP und EVP empfehlen im Kanton St.Gallen ein doppeltes Ja.

Der jahrelange Reformstau hat sowohl die erste als auch die zweite Säule der Altersvorsorge in massive Schräglage gebracht. Mit der vorliegenden Rentenreform wird die Altersvorsorge nach diversen erfolglosen Versuchen endlich stabilisiert. Damit werden die Renten sowohl für heutige wie auch für künftige Rentnerinnen und Rentner auf absehbare Zeit garantiert. Dieser Überzeugung sind die drei bürgerlichen Kantonalparteien von BDP, CVP und EVP.

«Jeder weitere Aufschub von Reformen bringt die Sozialwerke in noch grössere Schieflage», sagt BDP-Interimspräsident Kenny Gubser. Die Altersvorsorge wird mit der Rentenreform aber nicht nur gesichert, sondern durch die Flexibilisierung des Rentenalters und die bessere Absicherung von heutigen Arbeitsmodellen wie Teilzeitarbeit auch modernisiert.

Die notwendige Senkung des Umwandlungssatzes in der zweiten Säule und die Erhöhung des Rentenalters der Frauen werden mit einer massvollen Erhöhung der AHV für Neurentner um 70 Franken kompensiert. Damit wurde ein gut schweizerischer Kompromiss erreicht. Dass es sich bei der Reform tatsächlich um einen Kompromiss handelt, beweist die Zusammensetzung der Gegner- schaft, welche in einer unheiligen Allianz aus rechten und ganz linken Gruppierungen die gut austa- rierte Vorlage bekämpft. «Tatsächlich verlangt uns die Reform auch Opfer ab», gibt EVP-Präsident Daniel Bertoldo zu. «Aber nur eine ausgewogene Vorlage kann letztlich gelingen.» So sieht es auch Patrick Dürr, Präsident der CVP Kanton St.Gallen: «Wir müssen den Fortbestand unserer Sozial-werke sichern. Ein Scheitern der Reform können wir uns nicht leisten.»