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OBA zieht positive Bilanz

In den letzten vier Tagen durfte die Ostschweizer Bildungs-Ausstellung rund 20'000 Besucher in den St.Galler Olma-Hallen begrüssen. Während Jugendliche verschiedenste Berufsfelder entdeckten, informierten sich Erwachsene über rund 680 Weiterbildungsangebote. Besuchermagnet waren dieses Jahr die Berufe aus dem Bauhauptgewerbe. Dazu spürten die Bereiche Gesundheit und Soziales eine besonders grosse Nachfrage.

Vom 30. August bis zum 2. September war in den Hallen der Olma Messen St.Gallen reger Betrieb. Bereits zum 25. Mal empfing die Ostschweizer Bildungs-Ausstellung rund 20'000 Bildungs- und Weiterbildungsinteressierte. Während sich in den ersten beiden Tagen primär Jugendliche mit der Berufswahl beschäftigten, informierten sich Erwachsene am Wochenende über passende Weiterbildungen. Einige Schüler besuchten die OBA gar zweimal, mit der Schule und später mit den Eltern. Für Eltern mit Kindern im Berufswahlalter lohnt sich der Besuch an der OBA jeweils besonders. Ob im Gespräch mit den Experten, anhand verschiedener Vorträge und Foren oder auf fremdsprachigen Führungen durch die Messe – Unterstützung in dieser wichtigen Lebensphase ist garantiert.

Eine Besucherumfrage zeigte: Auf das grösste Interesse stiessen die Berufe aus dem Gesundheits- und Sozialwesen. Messeleiterin Andrea Betschart freut sich zudem über ein weiteres klares Ergebnis: Rund 90% der Befragten empfinden das Angebot der OBA als gut oder sehr gut. Fast die Hälfte der Besucher nutzten die Möglichkeit, eine Berufswahlanalyse durchzuführen. Diese gibt einen guten Überblick im riesigen Angebotsdschungel. Das Beste an der OBA: Gleich vor Ort lassen sich im Anschluss die passenden Berufe erkunden und ausprobieren.

Karrieregarant Bauhauptgewerbe

Dieses Jahr wurde an der OBA gespachtelt, gepflästert und vermessen – das Schwerpunktthema widmete sich den Berufen aus dem Bauhauptgewerbe. Nebst den vielen verschiedenen Berufen aus der Branche konnten sich Anfänger und Profis intensiv mit den vielfältigen Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten auseinandersetzen. Die Schwerpunktstände verhalfen zu einer Gesamtübersicht der Berufe und zeigten verschiedenste Karrierewege von der Ausbildung bis zur Weiterbildung oder dem Quereinstieg auf. Da wurde klar: Die Möglichkeiten nach einer Erstausbildung in dieser Branche sind äusserst vielfältig und breit.

Von einem Karrierekick träumt auch der Innerrhoder Stefan Hersche, der seine letzten Trainingseinheiten für die EuroSkills in Budapest an der OBA öffentlich ausübte. Eindrücklich demonstrierte er sein Talent und seine Leidenschaft für den Beruf als Maurer – am Beispiel der berühmten Kettenbrücke. Gleich neben ihm trainierte auch der Grabser Adrian Eggenberger sein Maurergeschick, der die OBA als Hauptprobe für die SwissSkills in Bern nutzte.

Crimer: «Schule ist das Geilste!»
Von Künstlern könnte man denken, dass der Schulbesuch so gar nicht ihrer Lieblingsbeschäftigung entspricht. Umso überraschender war es, am «Startforum – Tipps und Talks fürs Berufsleben» von dem wohl «coolsten» Gast der OBA zu hören: «Schule ist das Geilste!». Der musikalische Ostschweizer Senkrechtstarter Crimer (Bild) erzählte während des Events am Samstag, wie er nebst Bühnenshows auch seine Studien in Publizistik und Betriebswirtschaftslehre rockte und entpuppte sich dabei als Weiterbildungsfan.

Dass Weiterbildungen im Trend liegen, spürte auch die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung des Kantons St.Gallen. An ihrem Stand profitierten die Besucherinnen und Besucher von einer kostenlosen Karriereberatung. «Vor allem am Wochenende kamen wir mit vielen Erwachsenen ins Gespräch, die sich über einen Quereinstieg in einen neuen Beruf informierten», berichtet Sabine Reinecke von der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung. Auch im nächsten Jahr wird die OBA ein breites Angebot an Weiterbildungen präsentieren.