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Parkhaus Schibenertor kommt nicht

Der jahrelange Widerstand rotgrüner Kreise in der Stadt St.Gallen gegen das Parkhaus Schibenertor hat gefruchtet: Die Investoren verzichten auf den Bau des Parkhauses. Die Verhinderer verpassen damit dem Gewerbe eine schallende Ohrfeige.

Der Investorengemeinschaft ist die Geduld ausgegangen: Sie zieht ihren Rekurs gegen den abgelehnten Bauentscheid der Stadt St.Gallen zurück und verzichtet somit auf den Bau des umstrittenen Parkhaus Schibenertor, obwohl die dort geplanten Parkplätze schon längst von der Stadt ins Feld geführt wurden, um oberirdische Parkplätze bereits aufzuheben.

Die Partner der Investorengruppe – Cityarking, Acrevis-Bank, Brauerei Schützengarten und Helivetia-Versicherungen – seien zum Schluss gekommen, «dass die wirtschaftliche Tragbarkeit des Projekts und die notwendige Akzeptanz der Öffentlichkeit nicht mehr gegeben sind», heisst es in einer Medienmitteilung.

Damit kapitulieren die Investoren von schrillem links-grünem Widerstand. Eine schallende Ohrfeige fürs hiesige Gewerbe: Läden kämpfen in St.Gallen nicht nur mit Einkaufstourismus, Onlineanbietern und hohen Mieten, sondern auch gegen die schlechte Erreichbarkeit wegen zu wenigen Parkplätzen.

Roger Dornier (FDP), Abgeordneter der Stadt im Verwaltungsrat der Cityparking AG, äusserte denn auch sein Bedauern über das Scheitern des Projektes im „Tagblatt“: „Eine zentrumsnahe Parkgarage ist für das Gewerbe und das Leben in der Innenstadt unabdingbar“, sagt er. Nun müssten dringend neue Lösungen gefunden werden.

Eine dieser zentrumsnahen Lösungen wäre das Parkhaus UG 25, das nur wenige Hundert Meter vom Schibenertor entfernt liegt. «Dieses Projekt muss nun politisch mit Nachdruck verfolgt werden», saget Roger Dornier im „Tagblatt“. Mit dem Verzicht auf das Parkhaus Schibenertor erhalte das UG 25 eine stärkere Bedeutung als zuvor.